Landesoberliga

Zeitz (rgä) l Die Landesoberliga-Volleyballer des Burger VC 99 haben am Sonnabend Großes geleistet. Auch im dritten Spiel in Serie blieben die Rolandstädter siegreich, bezwangen auswärts den SV Motor Zeitz mit 3:2 (20, -21, -21, 19, 9).
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Beflügelt durch das 3:2 aus der Vorwoche in Gardelegen, gingen die Burger am Samstagabend gegen Motor Zeitz auf Punktejagd. Schnell entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Erst zum ersten Satzende konnte sich der BVC absetzen und diesen Durchgang mit 25:20 für sich entscheiden.

Doch schien es, als würden die Gäste ein wenig die Linie verlieren, während das bis dato fehlerhafte Zeitzer Team sicherer wurde. Obwohl die Gäste den 2:0-Vorsprung auf der Hand hatten, schlichen sich leichte Fehler ein, die den Satz zu Gunsten der Hausherren kippen ließen.

Die Mannen um Kapitän Sebastian Behr wirkten auch zu Beginn dritten Satzes wie der sichere Sieger. Die Burger dominierten dank guter Aufschläge, starkem Block und einen variablen Angriffsspiel bis zum Spielstand von 12:5. Umso unverständlicher erschien, was sich nun anbahnte: Zunehmende Unkonzentriertheiten in der Annahme sowie im Angriff gestatteten den Zeitzern, wie gewohnt unterstützt von einer lautstarken Kulisse, durch sage und schreibe zehn Punkte in Folge zum 15:12 davon zu ziehen. Getragen durch diesen Aufwind, verbuchte der SV Motor den Satz mit 25:21 für sich.

Nach dem 1:2-Rückstand ging ein sichtbarer Ruck durch das Gästeteam. In der Aussicht, sich wenigstens in den Tiebreak zu retten, kämpfte der BVC nun um jeden Ball. Die bessere Moral auf Seiten der Ihlestädter zahlte sich aus – 2:2.

Beim Stand von 8:7 aus Sicht des SV Motor im Entscheidungssatz appellierte Hendrik Klieforth, der Jessyka Postolla an der Seitenlinie vertrat, an sein Team: “Wir müssen vom erneuten Anpfiff an dem Spiel nun unseren Stempel aufdrücken.” Kliefoths Mitstreiter ließen den Worten Taten folgen. Marco Hagemeier kam beim 9:7 zum Service und beendete diesen beim Stand von 15:9. Endlich brachte der auch der Burger Block Punkte und hinterließ beim Zeitzer Sechser gehörigen Eindruck. Durch herausgespielte Angriffe ließ man dem Kontrahenten keine Chance mehr. Vor fast 100 Zuschauern in der Zeitzer Sporthalle jubelten nach 120 abwechslungsreichen Minuten die Burger über einen wichtigen 3:2-Auswärtserfolg.

“Zum Schluss haben wir sehr konzentriert gespielt und das Ding letztlich durchgezogen. Alle haben mit ihren Möglichkeiten zum Erfolg beigetragen”, lobte BVC-Mannschaftskapitän Sebastian Behr seine Mitspieler.

Burger VC 99: S. Behr, A. Behr, Jasper, Lambrecht, Hagemeier, Blum, Graßhoff, Müller, Räcke, Klieforth

Quelle: Volksstimme

1.Herren,1.12.2012

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