Ligakracher! Ein Fest für den Burger VC 99 und die Stadt Burg

Mit dem Heimspiel am 03.02.2019 um 15.00 Uhr beginnen für die Burger Volleyballer die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Vereinsjubiläum. Der Burger VC 99 erwartet in der Sporthölle Burg Süd den Tabellenersten WSG Reform Magdeburg, ein Spiel, was an Spannung kaum zu überbieten ist. Das Hinspiel konnten die Magdeburger für sich entscheiden. Auch wenn das Jahr 2019 für die Burger anders als erwartet begann, brennen sie auf Revanche. Welche Bedeutung das Spiel und der Verein hat, verriet das Urgestein Sebastian Behr im Interview mit Bianka Müller.

 

 

Welche Bedeutung hat das Spiel gegen WSG Reform für dich, gerade auch mit Blick auf euer Vereinsjubiläum?

 

 

Sebastian Behr

Das Spiel gegen WSG Reform ist für uns ein besonderes Highlight. Es bestehen viele freundschaftliche Beziehungen zwischen uns und den Spielern aus Magdeburg. Dementsprechend werden wir bis in die Haarspitzen motiviert sein. Der deutliche Sieg letzten Samstag in Gardelegen hat unser Selbstbewusstsein gestärkt. Das erarbeiten wir uns gerade durch gutes Training und einer guten Trainingsmoral. Aufgrund der Verletzungen, vor denen wir in der Vergangenheit verschont blieben, hatten wir ein Tief. Die Mannschaft hat das erkannt und jeder steht für den anderen ein. Wir sind guter Dinge, dass das Spiel am Sonntag ein Fest für den Verein, die Stadt und die Zuschauer wird. Ich wünsche mir, dass unser bisheriger Zuschauerrekord gebrochen wird. Also kommt alle vorbei und schaut euch den Ligakrimi an.

 

 

 

Der Burger VC 99 feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Welche Bedeutung hat der Verein für dich?

 

 

Sebastian Behr

Ich habe vor 22 Jahren beim ASG Burg angefangen Volleyball zu spielen. Als ich dann im A-Jugend-Alter war, wechselte ich zum Burger VC 99, da beide Vereine fusionierten, so dass ich inzwischen fast 20 Jahre für den Burger VC 99 auflaufe. Aufgrund meiner langjährigen Vereinszugehörigkeit möchte ich mich schon als Urgestein des Vereins bezeichnen. Der Burger VC 99 ist quasi meine zweite Familie. Man sagt das so schnell, aber es ist einfach so und mir würde das Herz bluten, wenn es den Verein in nächster Zeit nicht mehr geben würde. Die Sporthölle Burg Süd ist unser zweites Wohnzimmer. Das Spiel gegen WSG Reform Magdeburg ist für mich ein sportliches und persönliches Highlight.

 

 

 

Gegen WSG Reform ist ein Sieg möglich, aber man muss auch mit einer Niederlage rechnen. Wie schätzt du eure Chancen ein?

 

 

Sebastian Behr

Ich bin der Meinung, dass man sich viel wünschen kann und auch große Ziele stecken sollte. Dementsprechend gehen wir auch hochmotiviert in dieses Spiel. Wir sind gewillt, dieses Spiel zu gewinnen, obwohl uns die Schwere der Aufgabe bewusst ist. WSG Reform Magdeburg ist auf vielen Positionen individuell besser besetzt. Trotzdem werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Natürlich haben wir die großartige Kulisse im Hinterkopf und hoffen, dass unsere Sporthölle brennen wird. Unsere Trommler und Zuschauer werden ebenfalls alles geben, damit wir als Sieger vom Platz gehen. WSG Reform Magdeburg wird sicher was dagegen haben und unter Umständen wird es ein enges Spiel in allen Sätzen. Zuspieler Marco Hagemeier ist uns natürlich bestens bekannt, da er lange Jahre für den Burger VC 99 spielte.

 

 

 

Warum hat Marco Hagemeier den Burger VC 99 verlassen?

 

 

Sebastian Behr

Marco Hagemeier hat in Burg sein Fachabitur absolviert und ist dann irgendwann nach Magdeburg gezogen. Da er höhere Volleyballluft schnuppern wollte, wechselte er zum 3. Ligisten nach Vechelde. Nachdem er dort einige Erfahrungen sammeln konnte, wechselte er zum USC Magdeburg und danach zu unserem Ligakonkurrenten WSG Reform Magdeburg. Da er in Magdeburg wohnt, hat er den Weg bisher nicht zurück nach Burg gefunden. Sören Lambrecht hat auch einige Jahre für andere Volleyballvereine gespielt. Alexander Behr und ich sind dem Burger VC 99 treugeblieben. Sicher hatten wir auch Angebote von anderen Vereinen und hätten auch höherklassig spielen können, aber für uns stand ein Wechsel nie zur Debatte.

 

c/o Bianka Müller

1.Herren, Allgemein,31.01.2019

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