Burger VC 99 startet Jubiläumsjahr mit Auswärtsspiel gegen MTV Wittenberg II

Nachdem nun der Weihnachtsbraten verdaut und die Silvesterknaller verraucht sind, startet der Burger VC 99 mit einem Auswärtsspiel beim MTV Wittenberg II in das Jubiläumsjahr 2019. Die Partie wird am 12.01.2019 um 16.00 Uhr in der Polizeisporthalle in Wittenberg angepfiffen. Moritz Räcke schätzt im Interview mit Bianka Müller die bisherige Leistung des Aufsteigers ein und verrät das ein oder andere Detail.

 

 

Ich sehe MTV Wittenberg II im Moment als den stärkeren Aufsteiger. Wie würdest du aktuell die Leistung der Wittenberg einschätzen?

 

 

Moritz Räcke

Die Bilanz des MTV Wittenberg II ist aus meiner Sicht mit 8 Punkten und dem 8. Tabellenplatz für einen Aufsteiger einerseits relativ normal, andererseits auch sehr erstaunlich. Die zwei Siege gegen USV Halle 2 und USC Magdeburg II und die Punktgewinne gegen MLV Einheit Magdeburg, SV Rot-Weiß Weißenfels sowie USC Halle 2 im Rückspiel sind schon beachtlich, da man hiervon nicht unbedingt ausgehen konnte. Ich gehe davon aus, dass sie hoch motiviert sein werden, da für die Wittenberger jeder Punkt wichtig ist, um den Klassenerhalt zu schaffen. Daher sollten wir sie auf keinen Fall unterschätzen.

 

 

 

Ihr habt gegen Gegner, die in der Tabelle hinter euch stehen, oftmals Probleme ins Spiel zu finden. Warum?

 

 

Moritz Räcke

Typisch Burger Manier. Wir passen uns oft dem Gegner an. Bei starken Gegnern liefern wir ein sehr gutes Spiel ab, doch bei vermeintlich schwächeren Gegnern machen wir uns das Leben manchmal selbst zu schwer, wodurch die Spiele enger werden können. Dennoch haben wir die meisten Spiele für uns sicher entscheiden können. Mit der richtigen Einstellung am Samstag ist für uns gegen MTV Wittenberg II ein 3:0 möglich. Unser Ziel ist es auf jeden Fall 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen.

 

 

 

Im Hinspiel hatten ihr gegen MTV Wittenberg II einige Probleme im Angriff, so dass die Wittenberger gut ins Spiel gekommen sind. Was müsst ihr im Rückspiel besser machen, um das Spiel zu gewinnen?

 

 

Moritz Räcke

Besser angreifen! Das ist natürlich immer leicht gesagt, denn dafür muss natürlich einiges stimmen. Im Hinspiel haben wir nicht alle Angreifer gleichermaßen in Szene gesetzt, so dass die anderen schwerer ins Spiel fanden. Für uns ist es wichtig, alle Spieler ins Spiel einzubinden, so dass jeder seine Leistung bringen kann. Wenn man variabler ist, wird es für den Gegner schwieriger.

 

 

 

In Wittenberg erwartet euch eine Querfeldspielfläche. Wie problematisch ist es für euch, da ihr beim Aufschlag wenig Platz gewöhnt seid?

 

 

Moritz Räcke

Unser Aufschlagspiel selbst ist davon nicht so sehr betroffen. Wir können zwar nicht die gleichen Aufschläge, wie andere Mannschaften, bringen, da wir nicht mit langen Anläufen trainieren können. Wie stark MTV Wittenberg II konkret in diesem Bereich ist, kann ich nicht einschätzen, da sie erst seit dieser Saison in der Landesoberliga spielen. Auf jeden Fall haben sie ein ganz anderes Aufschlagtraining. Mit mehr Anlauf sind eben härte Sprungaufschläge möglich, die wir in Burg nicht anwenden können, hier gehen die Gegner meist zu Flatteraufschlägen über. Für uns wird es nur ein Problem, wenn der Gegner den langen Anlauf wirklich gut ausnutzen kann, weil wir das in der Annahme nicht so trainieren können.

 

 

 

Wie sehen deine persönlichen Ziele für den restlichen Saisonverlauf aus?

 

 

Moritz Räcke

Auf jeden Fall möchte ich, dass wir in den Rückspielen gegen WSG Reform Magdeburg, SV Fortuna Ballenstedt und MTV Wittenberg I alles geben und uns voll reinwerfen, um diese Spiele hoffentlich am Ende zu gewinnen. Am Anfang der Saison dachte ich nicht, dass wir gegen diese Gegner so gut mithalten können. Im Nachhinein betrachtet, waren wir aber immer auf Augenhöhe. Ich denke bei der richtigen Motivation und mit unserem 7. Mann im Rücken können wir zu Hause jede Mannschaft vor Probleme stellen. Mein Ziel ist es, die Spiele gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns stehen ohne Punktverlust zu gewinnen und gegen Mannschaften, die vor uns stehen möglichst viele Punkte zu holen.

 

c/o Bianka Müller

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