Das Pokalfieber steigt, am Sonntag geht es endlich los!

 

Am Sonntag, den 21.10.2018, wird die erste Runde des Landespokals Sachsen-Anhalt ausgetragen. An 8 Spielorten werden die Teilnehmer für die zweite Runde, die am 23.02.2019 ausgetragen wird, ermittelt. Die Burger Volleyballer sind in Zeitz gefordert und treffen auf Teilnehmer aus der Landesliga Süd und vielleicht mit etwas Glück auf einen alten Bekannten. Wie Carsten Graßhoff über die Reform des Landespokals denkt und mit welchen Zielen die Mannschaft nach Zeitz reist erfahrt ihr im Interview mit Bianka Müller.

 

 

 

In diesem Jahr wurde der Landespokal Sachsen-Anhalt reformiert. Wie sieht der neue Modus aus und wie stehst du zu dieser Änderung?

 

Carsten Graßhoff

Der Pokal war früher ein undankbarer Wettbewerb. Man hat irgendwann mitgemacht, wusste aber ganz genau, dass man nach ein, zwei Runden wieder raus sein wird und somit nie was gewinnen kann. Da dieser Modus an Beliebtheit verlor, wurde der Pokal zu der jetzt laufenden Saison reformiert. Am Landespokal nehmen nun nur noch Mannschaften bis zur Landesoberliga teil. Der Sieger qualifiziert sich für den Verbandspokal und trifft auf Mannschaften der Regionalliga, 3. Liga und 2. Bundesliga, so dass man sich dann auch für den DVV Pokal qualifizieren kann.

Ich denke, insbesondere für den Burger VC 99 ist der reformierte Landespokal lukrativ, weil wir jetzt tatsächlich auch was gewinnen können.

 

 

 

Welches Ziel habt ihr euch für den Landespokal gesetzt?

 

Carsten Graßhoff

Unser Ziel ist ganz klar das Halbfinale also die Top 4. Natürlich hängt das auch etwas vom Losglück ab, denn in der zweiten Runde könnten uns schon Mannschaften wie MTV Wittenberg I und WSG Reform Magdeburg erwarten. Gegen diese Gegner entscheidet dann die Tagesform über Sieg oder Niederlage.

 

 

 

In der ersten Runde trefft ihr auf USV Just 4 fun und vielleicht auf SV Motor Zeitz oder LSG Klobikau-Milzau aus der Landesliga Süd. Was weißt du über diese Mannschaften?

 

Carsten Graßhoff

Zu den Mannschaften USV Just 4 fun und LSG Klobikau-Milzau haben wir noch keinen Bezug und keinen Kontakt. SV Motor Zeitz spielte bis vor 2 oder 3 Jahren noch Landesoberliga, wodurch wir sie noch in Erinnerung haben, aber aktuell wissen wir nicht, wer noch in dieser Mannschaft aktiv ist. Ganz klar ist, wenn eine Landesoberligamannschaft gegen eine Landesligamannschaft spielt, sind wir Favorit und es ist auch unser Anspruch das Spiel gegen USV Just 4 fun zu gewinnen. Aufgrund des Doppelspieltages denke ich, dass wir im zweiten Spiel auf SV Motor Zeitz treffen werden. Auch da ist der Anspruch, das Spiel zu gewinnen. Ich habe das Ziel Top 4 geäußert. Uns erwartet quasi eine Pflichtaufgabe.

 

 

 

Klar ist, dass ihr das erste Spiel am Sonntag gewinnen müsst, um im Anschluss die zweite Partie, die über den Einzug in Runde 2 entscheidet, auszuspielen. Ist es für euch ein Vorteil oder eher ein Nachteil beide Spiele nacheinander auszutragen.

 

Carsten Graßhoff

Wir werden in beiden Spielen der Favorit sein, weil alle 3 Gegner Landesligisten sind. Sollten wir unsere erste Pflichtaufgabe gegen USV Just 4 fun meistern, ist unser zweiter Gegner ebenfalls ein Landesligist, so dass wir auch wieder Favorit sind. Aus logistischer Sicht ist der Doppelspieltag ein Vorteil für uns, da die Gegner aus dem Süden Sachsen-Anhalts kommen und wir nicht zweimal die Reise antreten müssen. Aufgrund unseres Alters liegt es uns eher, nur ein Spiel zu haben und nicht zwei hintereinander. In Anbetracht dieser beiden Pflichtaufgaben kann es am Ende keine Ausrede sein, wenn man hier tatsächlich ins straucheln gerät. Auf dem Niveau, auf dem wir spielen ist es eine Mindestanforderung und einfach eine Pflichtaufgabe, dass wir beide Spiele gewinnen.

 

 

 

Wie bereitet ihr euch auf eine Mannschaft, die euch unbekannt ist, taktisch vor?

 

Carsten Graßhoff

Da es Mannschaften sind, die eine Klasse unter uns spielen, müssen wir uns auf uns fokussieren. Es hängt nur von uns ab, wenn wir unsere Leistung abrufen, dann gewinnen wir. Fangen wir an rumzustottern oder werden überheblich, was zur Folge hätte, dass wir an unsere Leistungen nicht anknüpfen können, würden wir den Gegner stark machen und dann haben sie auch eine Chance. Wir müssen spielen, was wir können, dann ist für uns alles drin. Der Fokus liegt nicht auf dem Gegner, sondern bei solchen Spielen ganz klar auf uns und den eigenen Stärken.

 

c/o Bianka Müller

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