Ersten Härtetest bestanden

 

Gestern herrschte in der Sporthölle Burg wieder Heimspielatmosphäre. Der Burger VC 99 empfing den MLV Einheit aus Magdeburg. Im ersten Satz konnte der personell eng besetzte MLV Einheit noch gut mithalten, musste sich dann aber 25:17 geschlagen geben. Durch starke Aufschläger zwang der MLV Einheit im zweiten Satz die Burger zu einigen Fehlern. Trainer Christoph Grothe gelang es die Männer des Burger VC 99 wachzurütteln, so dass dieser Satz am Ende mit 25:21 an die Burger ging. Im dritten Satz agierten die Burger wieder konzentrierter und gewannen letztendlich mit 25:18. Damit haben sich die Burger nicht nur 3 Punkte auf der Habenseite gesichert, sondern sind auch Sieger des diesjährigen Reformcups.

 

Hier die Stimmen zum Spiel:

 

Fabian Duvigneau (MLV Einheit)

Mit unserem verletzten Libero und unserem abwesenden Stammaußen fehlten uns zwei wichtige Spieler. Daher waren wir die ganze Zeit damit beschäftigt unser Spiel zu managen. Nur im zweiten Satz schafften wir es, unseren Aufschlagdruck zu erhöhen, wodurch wir den Burger VC 99 vor Probleme stellen konnten. Aufgrund unserer schlechten Vorbereitung (Halle war aufgrund von Umbaumaßnahmen nicht nutzbar) und den personellen Veränderungen, wurden uns die Probleme in der Annahme zum Verhängnis. Gegen die guten Teams reicht es eben noch nicht, gerade wenn dann noch Stammspieler ausfallen. Ich denke aber, dass wir im Laufe der Saison zusammenwachsen, so dass wir sicher im guten Mittelfeld landen können.

 

Christoph Grothe (Burger VC 99)

MLV Einheit ist ein sehr ernstzunehmender Gegner, der richtig Druck machen kann. Die körperliche Überlegenheit spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Startformation haben wir daher so ausgerichtet, dass wir mit einer großen Mannschaft begannen, um im Block dagegenzuhalten. Es ist uns phasenweise gelungen aggressiv aufzuschlagen und in der Annahme möglichst souverän zu spielen. Im zweiten Satz hat MLV Einheit anfangs den Druck im Aufschlag erhöht, so dass wir Probleme bekamen. Wir haben es aber geschafft, dass Spiel zu drehen, was letztendlich der Schlüssel zum Erfolg war. Aufgrund unseres breiteren Kaders haben wir Janek Pukall bringen können, der seine Aufgabe souverän löste und uns wieder nach vorn brachte. Letztendlich ist das Spiel, wie erhofft ausgegangen.

 

Sören Lambrecht (Burger VC 99)

Im ersten Satz haben wir fast perfekt Volleyball gespielt. Die Annahme stand stabil, Angriff und Zuspiel konnte variabel gestaltet werden. Wir haben sehr viele Bälle in der Abwehr geholt und machen dann aber zu wenig Angriffsdruck. Im zweiten Satz fällt uns das auf die Füße. Wir schluderten in der Annahme, da der Aufschlagdruck des Gegners ein bisschen stärker geworden ist, machen sehr viele einfache Fehler. Aus meiner Perspektive machten wir im zweiten Satz auf dem Feld 7 Eigenfehler, im ersten Satz hatten wir im ganzen Satz einen Fehler gehabt.

 

Georg Blum (Burger VC 99)

Wir kannten MLV Einheit bereits aus den vergangenen Spielzeiten. Daher war uns bewusst, dass wir uns anstrengen müssen, zumal wir das favorisierte Team waren. Phasenweise konnten wir das Vorgenommene (Aufschlagdruck und starke eigene Annahme) ganz gut umsetzen. Als der Gegner den Aufschlagdruck im zweiten Satz erhöhte, ist unsere Annahme kurzzeitig eingebrochen, wodurch wir die Angreifer nicht in Szene setzen konnten. Unser Trainer ermahnte uns und forderte, dass wir unsere Lässigkeit abstellen müssen, die sich aufgrund des guten 1. Satzes eingestellt hatte. Man läuft oft Gefahr, ein Spiel als selbstverständlich wahrzunehmen und dann ist es wichtig, dass der Trainer die Mannschaft nochmal daran erinnert, dass man sich anstrengen muss. Dies konnten wir zum Glück umsetzen.

 

c/o Bianka Müller

 

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