Janek Pukall: „Wir werden im Spiel gegen Weißenfels die Favoritenrolle einnehmen“

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Am 01.12.2018 um 16.00 Uhr beginnt für den Burger VC 99 beim SV Rot-Weiß Weißenfels die Rückrunde. Der Gastgeber steckt mitten im Abstiegskampf und steht damit gewaltig unter Druck. Die Weißenfelser konnten bisher regulär nur 2 Siege mit jeweils 2 Punkten sowie weitere 3 Punkte aufgrund eines Formfehlers von SV Fortuna Ballenstedt erzielen. Auch der Burger VC 99 ist gefordert, denn nach den Niederlagen in Ballenstedt und Wittenberg ist es nun umso wichtiger zu punkten, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Im Interview sprach Bianka Müller mit Janek Pukall über die kommende Partie und was ihm die Sportart Volleyball sowie der Burger VC 99 bedeuten.

 

 

 

Am Samstag beginnt für euch die Rückrunde bei SV Rot-Weiß Weißenfels. Welche Erwartungen hast du an das Spiel und was müsst ihr deiner Meinung verbessern?

 

 

Janek Pukall

Sicher werden wir im Spiel gegen Weißenfels die Favoritenrolle einnehmen. Das setzt aber voraus, dass wir mit einem vollständigen Kader anreisen. Ich hoffe, dass Sören Lambrecht und Alexander Behr wieder fit sind. Verzichten müssen wir auf jeden Fall auf Patrick Baldeweg.

Im Spiel gegen MTV Wittenberg I war zum Beispiel unsere Annahme nicht perfekt, aber besser als erwartet. Daher werden wir in Zukunft wahrscheinlich eher an der Annahme und dem Übergang zum Angriff arbeiten, weil wir da noch ein paar Abstimmungsschwierigkeiten haben. Wir könnten mehr Druck machen, nutzen es aber oft nicht. Im Training müssen wir weiter hart an uns arbeiten.

 

 

 

Auswärts liegt euch Weißenfels nicht ganz so gut, was meinst du woran das liegt?

 

 

Janek Pukall

Wir sollten eigentlich solche Spiele immer mit 3:0 gewinnen, aber gern machen wir auch mal nur ein 3:1 draus. Das weiß jeder bei uns und die Hauptsache ist, dass wir letztendlich die volle Punktzahl holen und man nicht noch ein 3:2 zulässt. Aufgrund der derzeitigen Tabellenkonstellation sollten wir die volle Punktzahl am Samstag holen. Warum wir uns in Weißenfels oft schwerer tun, weiß ich auch nicht so genau.

 

 

 

Wie bist du eigentlich zum Volleyball gekommen?

 

 

Janek Pukall

Ich hatte als Kind Fußball gespielt, aber aufgrund von Wachstumsstörungen im Knie konnte ich diese Sportart nicht mehr ausüben. Daher habe ich mich nach einer anderen Sportart umgesehen. In der 5. / 6. Klasse bin ich auf das Gymnasium gekommen und Lutz Denecke hatte eine Volleyball-AG gehabt und für diese habe ich mich entschieden. 2 Jahre später hat uns Lutz Denecke zu Sebastian und Alexander Behr in die Sporthalle Burg Süd gebracht und seitdem bin ich beim Burger VC 99.

 

 

 

Was macht für dich die Sportart Volleyball aus?

 

 

Janek Pukall

Beim Volleyball wird der gesamte Körper beansprucht und man muss eben auch mitdenken. Jede Körperregion muss leistungsfähig sein. Man muss schnell sein, man muss springen, man muss schlagen, aber trotzdem noch gefühlvoll annehmen, eben eine schöne Mischung aus allem. Das Spiel an sich ist oft sehr schnell und man kann richtig spektakuläre Sachen machen. Gerade die Spielweise in den höheren Ligen ist sehr beeindruckend und finde ich sogar noch interessanter als hochklassigen Fußball. Ein harter Block oder ein harter Schlag oder geile Annahme ist einfach schön anzusehen. Die Leistung, die die Volleyballer bringen, ist wirklich krass. Es macht so viel Spaß das zu sehen und das macht für mich die Sportart auch aus.

 

 

 

Was bedeutet für dich der Burger VC 99?

 

 

Janek Pukall

Der Verein ist für mich eine Art der Familie. Ich wurde quasi als Teenager in den Verein aufgenommen und somit haben mich die meisten aufwachsen sehen und ich bin mit ihnen aufgewachsen. Früher sah ich in ihnen eher den Trainer, doch nach und nach wurden es richtige Freunde. Sie haben mir auch in schwierigen Phasen, also den typischen Teenagerproblemen, geholfen. Es ist immer schön, dass man solche Leute wie die Mannschaftskameraden hat. Jeder ist für den anderen da und ich bin glücklich, dass ich genau sowas gefunden habe.

 

c/o Bianka Müller

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