Mit typisch Burger Manier 3 wichtige Punkte geholt!

Der Burger VC 99 wurde auch im 5. Spiel der Landesoberliga seiner Favoritenrolle gerecht. Nach einem holprigen Start in eigener Halle schafften es die Burger den ersten Satz mit 25:20 für sich zu entscheiden. Den Altmark Volleys gelang es durch gute Angriffe die Burger im zweiten und auch dritten Satz vor einige Probleme zu stellen, trotz allem konnten der zweite Satz mit 25:20 und der dritte Satz mit 25:23 Punkten gewonnen werden. Am Ende freuten sich die Burger über 3 Punkte und haben ihr erstes Ziel 15 Punkte aus 5 Spielen erreicht.

 

Hier die Stimmen zum Spiel:

 

Marc Niendorf (Altmark Volleys)

Man kann sich durchaus vorstellen, dass wir nach 4 Niederlagen zwar unter Druck standen, aber trotzdem haben wir den Spaß am Spiel bislang nicht verloren. Auch für heute hatten wir uns wieder einiges ausgerechnet. Wir sind immer gut in die Sätze reingekommen und haben oft mit zwei, drei Punkten vorn gelegen, aber die Stabilität, die Burg in Sachen Aufschlag und Annahme zu bieten hat, konnten wir heute nicht bieten. Unsere Aktionen konnten wir nicht immer so zu Ende führen, wie die Burger es geschafft haben. Im Angriff habe ich uns nicht viel schwächer gesehen, aber in der Annahme. Da waren die Burger einfach stabiler, das half der Burger Mannschaft im gesamten Spielverlauf. Ein Satzgewinn hätte uns sicher gutgetan, aber das müssen wir dann im Rückspiel aufholen.

 

Georg Blum (Burger VC 99)

Wir haben uns die bisherigen Ergebnisse des Gegners angesehen und haben aufgrund der aktuellen Tabellensituation klar das Ziel gehabt keinen Satz abzugeben, um am Ende das Spiel mit 3:0 zu gewinnen. Glücklicherweise ist uns das gelungen. In manchen Bereichen hätte es noch konzentrierter sein können. Hätten sich nicht so viele Flüchtigkeitsfehler bei uns eingeschlichen, hätte man das Spiel ein bisschen deutlicher gestalten können. Am Ende haben wir gewonnen und unser Ziel erreicht.

 

Patrick Baldeweg (Burger VC 99)

Heute hat gar nichts im Spiel gepasst. Stephan Bittigau hat es vorhin schon richtig gesagt, ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss und mehr haben wir heute wirklich nicht gemacht. Wir haben sehr viel Fehler gemacht, auch in der Annahme. Sonst konnten wir noch mit einem Feldzuspiel weiterspielen, heute war das nicht der Fall, dadurch haben wir den Gegner stärker gemacht. An den Punkten vom Gegner sieht man auch, dass es eigentlich knapp war, der Gegner hat bis zu Mitte des Satzes immer geführt. Über Jahre ist es Burger Manier, dass man sich von vermeintlich schwächeren Gegnern runterziehen lässt. Wir bekommen es nicht richtig in den Griff wirklich konsequent stark gegen schwächere Gegner zu spielen. Auch bei starken Gegnern haben wir mal Schwächephasen, aber die Motivation ist wesentlich höher und jeder Einzelne legt noch ein paar Prozent mehr drauf.

 

 

Auf die Frage zur aktuellen Situation der Altmark Volleys und zu den Erwartungen an das nächste Spiel gegen MLV Einheit erklärte:

 

Marc Niendorf (Altmark Volleys)

Das wir es zum Anfang schwer haben werden und erstmal den Rhythmus der Liga aufnehmen müssen, war uns klar von Anfang an klar. Wir sind keine gestandene Oberligamannschaft, sondern arbeiten mit vielen Jugendspielern. Die Landesliga, in der wir letzte Saison spielten, ist kein Vergleich zur Landesoberliga. Der Sprung ist relativ groß. Dementsprechend ist die Hinrunde eigentlich nicht dazu da um gleich nach vorne zu sprinten, sondern sich Stabilität zu erarbeiten. Wir sind durchaus froh, dass wir nicht nur 10 oder 12 Punkte im Satz erzielen, sondern auch 20 oder 22 Punkte. Irgendwann reicht es dann auch mal für einen Satz oder 2 oder eben 3. Dafür arbeiten wir auch zwei bis drei Mal die Woche im Training und das wird sich irgendwann mal auszahlen.

Wir wollen das Spiel gegen MLV Einheit auf jeden Fall gewinnen. Es ist zwar ein Auswärtsspiel, aber MLV ist ein Gegner, den man bespielen kann, der nicht einfach nur mit Größe oder Schlaghärte agiert, sicherlich aber mit mannschaftlicher Geschlossenheit. Wenn man diese Geschlossenheit aufbricht, dann kann durchaus von unserer Seite ein Rhythmus reinkommen, den man schwer knacken kann. Ich sehe uns im Angriff so stark, dass wir viele Gegner unter Druck setzen können, wenn wir ins Rollen kommen. Da gehört auch MLV Einheit dazu. Hier in Burg ist es immer schwer für Gegner zu spielen, die auch gut mit Aufschlägen agieren, weil die Aufschlagseite recht kurz ist. In Magdeburg wird es wieder anders sein, da werden wir auch wieder mit anderen Aufgaben arbeiten können, von daher ist auch die Aufgabensituation wieder eine andere.

 

c/o Bianka Müller

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