Starke Leistung am Ende unbelohnt

DSC01950

Der Burger VC 99 war am 04.11.2018 zu Gast bei der WSG Reform Magdeburg. Beide Teams hatten in dieser Saison der Landesoberliga noch keinen Punkt abgegeben, doch allen war klar, dass dies nicht so bleibt. Die Burger starteten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sehr gut in diese Begegnung und konnten den ersten Satz mit 20:25 für sich entscheiden. Die Euphorie war groß, doch der Gegner fand immer mehr ins Spiel und setze auf individuelle Stärken, so dass der zweite Satz knapp mit 25:23 an die WSG Reform Magdeburg ging. Auch den dritten Satz entschieden die Magdeburger mit 25:11 klar für sich. Die Burger gaben nicht auf und zeigten im vierten Satz noch einmal eine beeindruckende kämpferische Leistung, die aber unbelohnt blieb, da die WSG Reform Magdeburg auch diesen vierten und damit letzten Satz in dieser Begegnung mit 25:22 gewann. Am Ende hieß das Ergebnis 3:1 für die WSG Reform Magdeburg. Auch wenn der Stachel kurz nach Abpfiff erstmal tief saß, sind die Männer des Burger VC 99 stolz auf ihre gezeigte Leistung.

 

 

Hier die Stimmen zum Spiel

 

 

Marco Hagemeier (WSG Reform Magdeburg)

Im ersten Satz hatten wir, aufgrund der sehr guten Aufschläge der Burger, anfangs eine sehr schlechte Annahme. Zum Glück haben wir uns gefangen und konnten dadurch gut gegen halten. Es haben sich auch ein paar nette Rallyes entwickelt. Der zweite und vierte Satz war hart umkämpft und für die Zuschauer interessant. Insgesamt haben wir nicht unverdient gewonnen.

 

 

 

Christoph Grothe (Burger VC 99)

Für die WSG Reform Magdeburg war es aufgrund der Atmosphäre schwer hier antreten zu müssen. Reform hat zwar zu Haus gespielt, aber durch unsere Burger Fans muss es sich wie ein Auswärtsspiel für unseren Gegner angefühlt haben. Unsere Fans haben uns super unterstützt und uns damit geholfen, dass wir sehr gut in das Spiel reingekommen sind. Wir hatten uns vorgenommen, aggressiv aufzuschlagen, von Anfang an druckvoll zu spielen und im Angriff jede Situation zwingend zu gestalten. Dies haben wir im ersten Satz sehr gut hinbekommen und auch in großen Teilen des zweiten und vierten Satzes. Der dritte Satz ging leider etwas zu deutlich an die WSG Reform Magdeburg. Die Mannschaft war heute sehr einsatzbereit, hat großartig gekämpft und vor allem als Mannschaft gespielt. Leider hat meine Mannschaft vergessen sich am Ende in der ein oder anderen Situation zu belohnen. Es passierte der ein oder andere Fehler zu viel. WSG Reform konnte dies für sich nutzen und die Sätze 2 und 4 am Ende für sich entscheiden.

 

 

 

Steffen Hockarth (WSG Reform Magdeburg)

Nach dem letzten Spiel beim USC Magdeburg II haben wir gedacht, jetzt haben wir es geschafft, den ersten Satz nicht mehr an den Gegner abzugeben. Das heutige Spiel hat uns aber wieder gezeigt, dass wir den ersten Satz dem Gegner bereits im Vorfeld schenken könnten. Wir fangen mit dem Volleyballspiel eigentlich erst im zweiten Satz an. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse war uns schon bewusst, dass Burg gut aufschlägt. Jedoch haben wir nicht erwartet, dass sie uns im ersten Satz so auseinandernehmen. 20 Punkte waren für uns doch noch ganz gut. Prämisse lag auf den zweiten Satz. Da Georg Blum dem Burger VC 99 fehlt, ist eben auch nicht mehr die Bank da, wo man sagen kann, jetzt kommt nochmal ein Input. Wir haben gedacht: Ok, wenn wir den zweiten Satz gewinnen, dann gewinnen wir auch das Spiel. Wir wissen die Burger haben sich im dritten Satz irgendwann gesagt: „hier geschenkt“. Der war für den Burger VC 99 weg und uns war klar, dass der vierte Satz nochmal eng wird. Sicher können die Burger Volleyball spielen, das ist überhaupt kein Thema, aber aufgrund unserer individuellen Stärken konnten wir den Satz hintenheraus an uns reißen und das Spiel gewinnen.

 

 

 

Markus Orgodowzyk (Burger VC 99)

Wir sind super ins Spiel gekommen, alle waren wach und es hat fast alles funktioniert. Klar, dass auch mal einer reinklingelt, ist logisch. Das zeigt eben auch die individuelle Klasse des Gegners. Gut war, dass wir am Mittwoch nochmal die Blockabwehr trainiert haben. Dadurch haben wir noch, denke ich, ein, zwei Punkte zusätzlich geholt. Zum ersten Satz braucht man nicht viel sagen, der war gut. Im zweiten Satz lagen wir zwischenzeitlich zurück, haben uns aber wieder zurückgekämpft. Am Ende haben wir es sogar spannender gemacht und diesen Satz durch ein dummes Ding am Netz unglücklich verloren. Vermutlich war das der erste ausschlaggebende Punkt, wir haben die Köpfe hängen lassen, was eigentlich nicht passieren darf. Man spielt immer von Satz zu Satz. Hinzu kam, dass wir im dritten Satz gleich 3:0 hinten lagen. Wir haben nicht die richtige Motivation gefunden und diesen Satz Reform quasi geschenkt. Im vierten Satz haben wir den Kopf wieder hochbekommen und einen richtig starken Satz gespielt. WSG Reform war individuell einfach eine Klasse besser und hat diesen Satz am Ende für sich entscheiden können. Von uns war es trotzdem ein richtig gutes Spiel, wenn nicht sogar das Beste in dieser Saison. Einen Punkt hätten wir heute verdient gehabt, aber es sollte nicht sein. Großen Dank an die Auswärtsfans, die haben uns enorm gepuscht.

 

c/o Bianka Müller

gruppe block