Auswärtsfahrt nach KWh
Am Samstag den 10. Januar 2026 fand unsere Auswärtsfahrt im Fanbus statt. Trotz Glatteis und starkem Schneefall ging es pünktlich um 10 Uhr in Burg los. Der Reisebus fast voll – die Stimmung überragend.
Angekommen in der Paul-Dinter-Halle in Königs-Wusterhausen, startete unser Spiel gegen die zweite Vertretung der Netzhoppers.
Der Auftakt misslang komplett: schnell lagen wir mit 7:1 zurück. Doch anstatt die Köpfe hängen zu lassen, kämpften wir uns stark zurück in den Satz, holten Punkt um Punkt auf, erspielten uns mehrere Satzbälle – und mussten ihn am Ende trotzdem denkbar knapp mit 29:27 abgeben.
In Satz Nummer 2 präsentierten sich die Gastgeber stabiler, während wir unseren Zugriff im Angriff nicht fanden.
Was dann folgte, war die richtige Antwort: Im dritten Satz erwischten wir den deutlich besseren Start, setzten uns früh mit 1:5 ab, brachten mehr Druck in Aufschlag und Angriff und belohnten uns diesmal auch. Der Satz ging an uns – der Anschluss war hergestellt, das Spiel wieder offen.
Der vierte Satz verlief auf Augenhöhe, ehe die Netzhoppers mit starken Aufschlägen davonzogen. Wir fanden keine entsprechende Antwort und müssen die 3:1 Niederlage hinnehmen.
Gerade mit Blick auf die Tabelle und den Abstiegskampf, in den wir inzwischen geraten sind, ist das nicht das Ergebnis, welches wir uns vorgenommen hatten.
Was diesen Tag aber trotzdem besonders machte, war die Stimmung. Unsere mitgereisten Fans sorgten über die gesamte Partie hinweg für ordentlich Lärm und trugen uns durch schwierige Phasen. Beim anschließenden Bundesligaspiel schlossen wir uns dem Fanblock aus Warnemünde an und heizten gemeinsam die Halle ein.
Gegen 23:30 Uhr rollte der Bus wieder in der Heimat ein – heiser, aber mit vielen Eindrücken im Gepäck.
Die Niederlage tat weh, bremste die ausgelassene Stimmung auf der Rückfahrt jedoch kaum.
Trotzdem ist klar: Diese Serie müssen wir durchbrechen, wenn der BVC auch in Zukunft in der Regionalliga spielen soll.
Ein großes Dankeschön gilt zunächst Burg-Tourist, die diese Auswärtsfahrt überhaupt erst möglich gemacht haben. Ebenso ein großes Danke an alle, die dabei waren und diese Reise zu einem echten Erlebnis gemacht haben. Und eines ist sicher: Das war nicht die letzte Fahrt dieser Art.